-
- Literatur im Berggut, Michael Oertel: Knetgeschichten 1 und 2
-
In der Reihe "Literatur im Berggut" hatten wir am 13.05 2009 Michael Oertel, Vorsitzender des Vereins "Mehrweg e.V.", zu Gast. Er berichtete sehr interessant über die Arbeit des Vereins, der seit 2004 besteht und las aus den beiden Kinderbüchern "Knetgeschichte 1 und 2", die im Verein entstanden sind.
Kinder mit und ohne Behinderung sowie Kinder aus Prag haben Geschichten geschrieben, in denen sie ihre Träume mit viel Fantasie, manchmal mit leisem Humor und einer Portion trockenem Realismus erzählen. Dazu haben sie mit Hilfe der beiden Künstlerinnen Franziska Tölcke und Julia Linke Knetfiguren gefertigt und die Bücher mit den Fotos der Figuren ausgestaltet.
Michael Oertel hatte auch verschiedene von den Kindern angefertigte Knetfiguren zur Ansicht mitgebracht. Mehr davon –aber auch die Fotos dazu– wird der Verein Mehrweg e.V. in unserer Ausstellung "Mit den Augen der Kinder gesehen" zeigen, die zum Berggutfest am 20.06.2009 eröffnet wird.
-
- Prof. Dr. Detlev Brock, Kinderchirurg in Leipzig: Hilfe für die Kinder Brasiliens
-
Prof. Dr. Detlev Brock, Kinderchirurg in Leipzig, berichtete Ende April in Wort und Bild über die Arbeit des Vereins „Hilfe für die Kinder Brasiliens“ in einem kleinen Krankenhaus im Norden Brasiliens nahe der Stadt Coroata, einer Region in der 90% der Bevölkerung in bitterer Armut leben und kein Geld für eine medizinische Versorgung haben.
Seit 1996 fliegt jedes Jahr ein Team, bestehend aus Kinderchirurgen, OP- und Anästhesieschwestern sowie Medizinstudenten aus Leipzig für 4 Wochen nach Coroato, um im Krankenhaus "auf Zeit", unterstützt von vielen brasilianischen Helfern, hauptsächlich Kinder, aber auch Erwachsene zu operieren.
An 14-16 Stundentagen bei 35-40 Grad im Schatten und teilweise primitiven Bedingungen, die viele Improvisationen erforderlich machen, werden pro Einsatz ca. 250 Patienten behandelt und 130 Operationen durchgeführt. Aber sie müssen auch jedes Mal viele Patienten auf das nächste Jahr vertrösten.
Für jeden Einsatz werden ca. 15000 ¤ für Medikamente, Verbandsstoffe, chirurgisches Instrumentarium und vieles mehr benötigt, die bisher jedes Jahr durch Spenden aufgebracht wurden.
Damit beantwortete Prof. Dr. Detlef Brock auch oft gestellte Fragen: Wie können wir helfen? Wohin gehen Hilfsgüter? Was wird mit meinem Spendengeld geschehen? Ist es überhaupt möglich, wirkungsvoll zu helfen?
Der jährliche Einsatz des Leipziger Kinderchirurgenteams in Brasilien ist, wenn auch nur ein "Tropfen auf den heißen Stein" –wie Prof. Brock formulierte–, ein schönes Beispiel dafür, dass hier jeder gespendete Euro konkret für die medizinische Versorgung eingesetzt wird und Menschen zu gute kommt, denen sonst jede Hilfe versagt wird.
-
- "Vom Lindenauer Hinterhof an das Katheder der Leipziger Universität" — Besinnliches für meine Enkel.
-
Da Holzhausen früher ein Universitätsdorf war, wollte der Heimatverein das Jubiläum 600 Jahre Universität Leipzig in unserem Programm nicht unerwähnt lassen. Aus diesem Grund haben wir im März Prof. Dr. Lothar Parade eingeladen, der sein Buch "Vom Lindenauer Hinterhof an das Katheder der Leipziger Universität" – Besinnliches für meine Enkel vorstellte.
Die zahlreichen Besucher -unter ihnen Berufskollegen und ehemalige Studenten- erlebten einen heiteren und nachdenklichen Abend, der sehr anschauliche Einblicke in ein Stück unserer jüngeren Geschichte gab.
Das Buch von Prof. Parade kann gern über den Verein bezogen werden.
-
- Ausstellungsgespräch mit Karin Wieckhorst zu ihrer Fotoausstellung "Im Schatten der Akazien"
-
Im Ausstellungsgespräch –die Gesprächsführung hatte Elmar Schenkel– erfuhren die Gäste, dass die Fotos auf einer Reise in den Niger im November 2006 entstanden sind. Die Reise, die Karin Wieckhorst auf Einladung eines ehemaligen Kollegen, der zu dieser Zeit beim Deutschen Entwicklungsdienst (DED) im Niger arbeitete, unternommen hatte, führte sie 1000 km durch das afrikanische Land zur Hauptstadt Niamey.
Die Fotografien –übrigens alle in SchwarzWeiß– zeigten eindrucksvoll, was sie auf ihrer Fahrt durch den Niger alles erlebt und gesehen hat.
Gefragt nach ihren Fotoarbeiten, sagte Karin Wieckhorst –die 40 Jahre als Fotografin im Museum für Völkerkunde in Leipzig tätig war– dass sie Schwarz-Weiß Fotografie bevorzugt, nur analog fotografiert sowie alles selbst entwickelt und vergrößert.
-
- Neujahrsfeuer am Berggut
-
Auf Einladung der Freiwilligen Feuerwehr und des Heimatvereins Holzhausen trafen sich Anfang Januar 2009 wieder viele Holzhausener und Gäste am Berggut, um das neue Jahr mit einem großen Lagerfeuer zu begrüßen.
Bei winterlichen Temperaturen, aufgewärmt mit Glühwein und Bratwurst von Grill, nutzten die Gäste die Zeit zur Besinnung und zum Gedankenaustausch. Diese schöne Tradition wird bestimmt weiter fortgesetzt.