Unsere Veranstaltungen: Rückblicke

Unser Veranstaltungsraum bei einer Lesung
   
     
     
Wir freuen uns, Sie in unserem Haus begrüßen zu dürfen. Für Ihre Anregungen sind wir immer offen.

Rückblick auf ausgewählte Veranstaltungen

   
Buchpremiere "Reisen durch die Küchen von Sachsen" (mit lukullischen Überraschungen)

Leckere sächsische Gerichte wie Zittauer Bohnensuppe, Wernesgrüner Brauerimbiss, Erdäpfelsalat, Bennewitzer Apfelsalat, Lukullus, Osterfladen sowie Apfelquark mit Vanille, liebevoll zubereitet von den Frauen des Heimatvereins, konnten am Mittwochabend, dem 20.09.2006 im Berggut verkostet werden. Alles Rezepte aus dem im Buchverlag für die Frau Leipzig erschienenen Koch- und Lesebuch "Reisen durch die Küchen von Sachsen" von Dagmar Schäfer. Die Autorin, die auch die Verlegerin, Frau Winkelmann, mitgebracht hatte, stellte ihr Kochbuch vor, das Rezepte aus 5 Regionen Sachsens beinhaltet, dazu Interessantes über die einzelnen Regionen sowie über die Entstehungsgeschichte verschiedener Gerichte. Viele schöne Fotos von den leckeren Gerichten und viele Landschaftsaufnahmen machen das Buch zu einem Koch- und Reisebuch, das durch das Zusammenspiel von Gerichten, Geschichten sowie Landschaften besticht und zum Kauf einlädt. Die anschließende Verkostung war ein voller Erfolg für die sächsischen Gerichte ebenso wie die Köchinnen. Allen hat es prima geschmeckt und der Wacholderschnaps zum Abschluss, ebenfalls ein Rezept aus dem vorgestellten Kochbuch, leistete nach der Schlemmerei gute Dienste.

Allen, die zu diesem gelungenen Abend beigetragen haben, ein großes Dankeschön.

   
Tag des offenen Denkmals am 10.09.2006

Zum Tag des offenen Denkmals am 10.09.2006, in diesem Jahr unter dem Motto "Rasen, Rosen und Rabatten - Historische Parks und Gärten" öffnete der Heimatverein traditionsgemäß das denkmalgeschützte Berggut zur Besichtigung. Und wieder kamen viele Besucher. Sie nutzten die Gelegenheit, das Berggut zu besichtigen und an Führungen rund um den Zuckelhausener Ring  -diesmal erweitert um Täschners Garten-  teilzunehmen.

Passend zum Thema des diesjährigen Denkmaltages hatten Schüler der Grundschule Holzhausen ein Projekt zu Täschners Garten erarbeitet. Unter Leitung von Stefan Klein hatten sie eine kleine Ausstellung zur Geschichte von Täschners Garten gestaltet. Sie zeigten sogar ein selbstgebautes Modell dieses historischen Parks.

Eine weitere Ausstellung mit historischen Fotografien des Freiburger Fotografen Wilhelm Arnold, der von 1888 bis 1942 lebte, wurde an diesem Tag eröffnet. Die historischen Fotos stammen aus der Fotothek von Karl Detlef Mai  -  er kam am Nachmittag und führte durch die Ausstellung.

Musikalisch wurde der Tag des offenen Denkmals mit flotten Rhythmen von den Akkordeonteufeln der Musikschule Fröhlich aus Großpösna eingeleitet. Beliebt wie jedes Jahr waren die historischen Kinderspielgeräte, Verkaufsstände vom Hort der Grundschule und vom Jugendclub Holzhausen. Auch die gastronomische Versorgung konnte sich wie immer sehen lassen, auch diesmal waren selbstgebackene Kuchen, frische Waffeln und Kaffee der Renner.

Allen, die dazu beigetragen haben, dass der Tag des offenen Denkmals auch in diesem Jahr ein voller Erfolg wurde, möchten wir herzlich danken.

   
Fahrt in den Leipziger Nordraum am 19.8.2006

Nach der Fahrt in den Leipziger Südraum im August 2004 ging es diesmal wieder unter sachkundiger Führung von Karl Detlef Mai, Chef des Reiseunternehmens Mai-Regio-Tours, mit dem Bus in den Nordraum Leipzigs. Der Leipziger Nordraum ist genauso belastet durch den Braunkohlentagebau wie der Südraum; auch hier konnten wir uns von den großen Veränderungen in der Landschaft und der Umwelt in den letzten 15 Jahren überzeugen.

Erster Halt auf unserer Fahrt war die Station 2 auf der Straße der Braunkohle in der Nähe von Holzweißig, die der Stromversorgung diente. Interessant auch die Dampfbrikettpresse aus dem Jahr 1908, die bis 1993 in der ehemaligen Brikettfabrik in Holzweißig im Einsatz war. Danach Halt im Sanierungsgebiet Goitzsche mit einer kleinen Wanderung am Ufer des Bernsteinsees entlang zur Seebrücke und zum Pegelturm, einem Aussichtsturm im Wasser, wo man einen schönen Rundblick über die Goitzsche hatte. Weiter ging es nach Gräfenhainichen zum Mittagessen in den Schacht Barbara, der zum Restaurant Hollywood gehört. Im Stollen, ausstaffiert mit vielen Arbeitsgeräten der Bergleute, wurde ein gutes Mittagessen serviert und dazu vom Wirt in alter Bergmannstracht viel Unterhaltsames aus dem Leben der Bergleute früherer Zeiten erzählt und gesungen.

Weiterfahrt nach Ferropolis, wo wir zunächst das Ausstellungsgelände des Bergbau- und Erlebnisbahn e.V. besuchten, sehr interessant vor allem für Eisenbahnfans. Danach Besuch in Ferropolis, der Stadt aus Eisen  -  und keiner der Gäste kam aus dem Staunen heraus. Umrahmt von Tagebaugroßgeräten entstand 1999 die riesige Ferropolisarena, eine einmalige Kulisse für Konzerte und Events.

Zuletzt machten wir noch Halt im Buchdorf Mühlbeck-Friedersdorf. Zuerst war Kaffeetrinken im Gasthof zum Stern angesagt und danach Schnuppern in den Antiquariaten des Buchdorfes.

Gegen 18.30 Uhr trafen wir  -zufrieden mit der interessanten Fahrt bei schönstem Wetter-  wieder am Berggut in Holzhausen ein. Dort wartete noch eine Überraschung auf uns: Der Holzhausener Zimmermeister Rudolf hatte mit seinen Mitarbeitern neue Dielen auf dem Dachboden des Bergguts verlegt.
Alle waren sehr neugierig und kletterten auf den Boden, um die Dielen in Augenschein zu nehmen und waren begeistert von der guten Arbeit der Firma Rudolf.

Deshalb ein großes Dankeschön an Zimmermeister Rudolf und seine Mitarbeiter.
Bedanken möchten wir uns auch bei allen Vereinsmitgliedern sowie bei Martin Beyer und Daniel Meißner von der Freiwilligen Feuerwehr Holzhausen sowie Stefan Klein, Leiter der AG Naturdetektive der Grundschule Holzhausen, die den Dachboden vorher geräumt und die alten Dielen entfernt haben.
Ein besonderes Dankeschön noch an unser Vereinsmitglied Harry Gloger, der die ganze Aktion organisiert und die bürokratischen Hürden aus dem Weg geräumt hat.

   
Vortragsabend "Orchideen in Holzhausen" mit Gärtnermeister Horst Kretschmer

Herr Kretschmer  -der von 1960 bis 1990 die Orchideengärtnerei Wilhelm Schmidt in der Händelstraße 4 leitete-  gab einen interessanten Einblick in seine verantwortungsvolle Arbeit in diesen Jahren. Er erzählte von den Erfolgen bei der Orchideenzucht, aber auch von den vielen Problemen und Schwierigkeiten mit denen er zu kämpfen hatte und zeigte dazu viele schöne Dias.

Für diesen interessanten Vortrag über ein Stück Holzhausener Gärtnereigeschichte möchten wir uns bei Gärtnermeister Horst Kretschmer ganz herzlich bedanken.

Wer mehr darüber erfahren möchte, kann das in unserem Buch "Geschichte der Gartenbaubetriebe in Holzhausen und Zuckelhausen" nachlesen, das beim Heimatverein für 10.- EUR gekauft werden kann.

   
Großer Andrang beim 6. Berggutfest am 13.05.2006

Traditionsgemäß gab es wieder ein vielfältiges Programm für Groß und Klein. Begeistert waren vor allem die Kinder vom Ritterlager und den Ritterspielen der Ritter des Löwen vom Thüringer Ritterorden e.V. und den Kinderspielgeräten, betreut von Frau Burmeister und ihrem Team.

Aber auch die Erwachsenen kamen voll auf ihre Kosten. Sie konnten sich an verschiedenen Ständen u.a. vom Engelsdorfer Verlag  -der diesmal sogar Krimis im Angebot hatte-  und vom Gut in Stötteritz, die altes Handwerk zeigten, informieren bzw. Waren kaufen. Außerdem konnte die Ausstellung zum zehnjährigen Bestehen des Heimatvereins im Obergeschoß des Bergguts besichtigt werden.

Umrahmt wurde das Fest von Darbietungen der Musikschule Fröhlich, Schülern der Grundschule Holzhausen und des Kindergartens Holzhausen sowie dem Orchester Großpösna.

Ein Dankeschön dafür an die Sänger und Akteure des Kindergartens, des Theaterkurses, der Tanzgruppe und der Musikgruppe der Grundschule Holzhausen, sowie der Musikschule Fröhlich und des Orchesters Großpösna.
Auch die gastronomische Versorgung durch das Küchenteam des Heimatvereins kam wie immer nicht zu kurz - ebenfalls ein herzliches Dankeschön an die leißigen Kuchenbäckerinnen aus dem Ort und vom Heimatverein:
Frau Röber, Frau Schiefner, Frau Heidler, Frau Zumpe, Frau Fischer, Frau Mäder, Frau Landschreiber und Frau Dr. Pohl. Ein Dankeschön auch an Bäcker Steuernagel für gespendeten Brötchen zur Bratwurst.

Außerdem bedanken wir uns bei der Firma Tobias Keller, die uns mit Personal unterstützte sowie bei den Firmen Dietze und Burmeister für diverse Transportleistungen und kräftiges Zupacken beim Aufbau der Spielgeräte.

Ein schöner Nebeneffekt für den Heimatverein: An diesem Wochenende wurden 2 neue Vereinsmitglieder gewonnen, so dass sich, vorbehaltlich der Zustimmung des Vorstandes, die Zahl der Mitglieder des Heimatvereins auf 51 erhöht.

   
Feier zum 10-jährigen Bestehen des Heimatvereins

Die Mitglieder des Heimatvereins haben am 12. Mai 2006 gemeinsam mit geladenen Gästen das zehnjährige Bestehen des Vereins festlich begangen.

Nach der Festrede des Vereinsvorsitzenden und Eröffnung der Ausstellung "10 Jahre Heimatverein", die die erfolgreiche Arbeit des Vereins seit der Gründung am 7.5. 1996 dokumentiert, wurde bei guter gastronomischer Versorgung und einer Feuershow, dargeboten von den Rittern des Thüringer Ritterorden e. V. , gemeinsam gefeiert.

Bedanken möchte sich der Heimatverein bei allen, die uns Glückwünsche zu unserem Jubiläum übermittelt haben. Danke sagen wir dem Ortschaftsrat Holzhausen, der Freiwilligen Feuerwehr Holzhausen, der Grundschule Holzhausen, der Gärtnerei Ogrissek und der Apothekerin Frau Dr. Heber.

Ein besonderes Dankeschön auch an alle, die durch tätige Hilfe und Spenden die Jubiläumsfeier ermöglicht haben. Danke sagen wir auch der Firma Burmeister und Wetzig für die Unterstützung bei der Herstellung der Münze zum zehnjährigen Bestehen des Heimatvereins.

   
Frühjahrsputz für ein sauberes Holzhausen

12 Vereinsmitglieder kamen am Sonnabend, dem 22.4.2006 trotz des schlechten Wetters zum Frühjahrsputz für ein sauberes Holzhausen.

Und es hat sich gelohnt: Gesäubert wurde in der Stötteritzer Landstraße, im Breiteweg, in der Mölkauer Straße (am 23.4.2006 Marathonstrecke) sowie rund ums Berggut.

Auch der Bahnhofsvorplatz wurde von 5 Frauen unseres Vereins  -dazu gehörten auch die 3 Ortschaftsratsmitglieder der PDS-  auf Vordermann gebracht. Dies war dringend notwendig, weil der Eigentümer, die Malerwerkstätten Nebel und Röder, den Platz zu einem weiteren Schandfleck für Holzhausen verkommen lassen hat.
Die Vereinsmitglieder erwarten, dass die Firma dafür dem Heimatverein eine Spende zu kommen lässt.

Wir bedanken uns bei allen Vereinsmitgliedern, die mitgeholfen haben, Holzhausen sauberer zu machen. Ein besonderes Dankeschön an unser Vereinsmitglied Tobias Keller, der gleich einen Mitarbeiter seiner Sanitärfirma mitgebracht hat und die mit 2 Transportern die vielen Abfälle in den Wertstoffhof in der Augustinerstraße gefahren haben.

Schade ist nur, dass sich außer den Heimatfreunden keine weiteren Holzhausener Bürger an unserer Müllaktion beteiligt haben.

   
Musikabend mit dem Trio "Florilegium Lipsiensis"

Der Frühling zog Anfang April musikalisch ins Berggut ein beim Musikabend mit dem Trio "Florilegium Lipsiensis", das unter dem Motto "La Primavera - Der Frühling" die Gäste mit wunderschönen Melodien auch aus der Barockzeit erfreute. Es erklangen Frühlingslieder und Melodien von bekannten und weniger bekannten Komponisten, virtuos vorgetragen von Alfred Zachertz, der seinen Flöten Erstaunliches entlockte sowie Heinrich Jochen auf der Konzertgitarre, begleitet von der Sängerin Doreen Busch (Mezzosopran).

   
Gesprächsrunde zu "Germanischen Sagen"

Wer sich für Germanische Sagen interessiert  -und das sind offensichtlich nicht wenige-, war am 29. März 2006 zur Gesprächsrunde mit Dr. Tetzner und Prof. Schenkel, die beide dem Arbeitskreis für vergleichende Mythologie e.V. angehören, genau richtig.
Nachdem Dr. Tetzner eine Einführung in das Thema gegeben hatte, entwickelte sich unter Leitung unseres Vereinsmitglieds Prof. Schenkel eine sehr rege Diskussion zu Mythen und Sagen. Erstaunlich war, wie viele unserer Gäste sich bereits mit diesem Thema beschäftigt haben - sie trugen mit ihren interessanten Fragen dazu bei, dass es für alle ein sehr informativer Gesprächsabend wurde.

   
Lesung "Unwerter Schatz"

Im Rahmen der Leipziger Buchmesse las im März der Leiter des Engelsdorfer Verlages, Tino Hemann, aus seinem Roman "Unwerter chatz", der sich mit der Kinder-Euthanasie zur Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt. Der Autor schildert das Schicksal des Jungen Hugo aus dem Leipziger Norden, der Schutz vor einer brutalen Umwelt in sich selbst sucht und der das eigene Ende in der berüchtigten Tötungsanstalt Pirna "Sonnenstein" voraussieht.
Der Roman, am Weltfriedenstag erschienen, ist als Mahnung gedacht.

   
Lesung "Die Kinder von C"

Im Februar las Volker Krug aus seinem Roman "Die Kinder von C:", in dem es um die Straßenkinder in Leipzig-Connewitz geht.
Bei seinen Recherchen zu seinem Buch hat sich Volker Krug sowohl mit Betroffenen als auch mit Streetworkern unterhalten.
Mit diesem Buch will der Autor auf die Situation der Straßenkinder in Leipzig aufmerksam machen und eine Diskussion darüber anstoßen.

   
Gesprächsabend mit Dr. Walid Moshen Zaher vom Verein Deutsch-Arabisches Kulturhaus e.V.

Wer sich für die Lage im Nahen Osten interessiert, war genau richtig bei dem Gesprächsabend mit Dr. Walid Moshen Zaher vom Verein Deutsch-Arabisches Kulturhaus e.V., zu dem der Heimatverein am 1.2.2006 eingeladen hatte. Dr. Zaher, niedergelassener HNO-Arzt in Delitzsch, berichtete von seinem einwöchigen unentgeltlichen medizinischen Einsatz zusammen mit weiteren 3 ausländischen Ärzten in Jenin im Westjordanland.

Am dortigen Krankenhaus haben sie in jener Woche 120 Patienten, überwiegend Kinder mit Problemen in Hals-,Nasen- Ohrenbereich, operiert, die sonst noch mehr als 2 Jahre auf eine solche Operation warten müssten, da ihre Eltern die Operaton nicht bezahlen können. Nach Aussagen von Dr. Zaher eine anstrengende, aber auch erholsame Arbeit, da frei von allen bürokratischen Hürden, die in Deutschland die Arbeit der Ärzte immer mehr bestimmen.

Im weiteren Gespräch beantwortete Dr. Zaher viele Fragen zur gegenwärtigen Situation im Nahen Osten und hat damit zum besseren Verständnis der Lage in dieser Region beigetragen.


Die Veranstaltungen des Heimatvereins werden durch das Kulturamt der Stadt Leipzig gefördert. Der Eintritt beträgt 1 EUR, wenn nicht anders vermerkt. Änderungen und Ergänzungen sind möglich.