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- Filmabend mit Stefan Göök vom Sächsischen Staatsarchiv
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Herr Göök -beim Sächsischen Staatsarchiv verantwortlich für das größte
Filmarchiv Deutschlands- erzählte an Hand von viel Filmmaterial
über seine Arbeit.
Der älteste Film stammte schon aus dem Jahr 1912.
Besonders interessant für die Besucher war ein
Amateurfilm über die Sprengung der Paulinerkirche im Jahr 1968.
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- Tag des offenen Denkmals
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Auch dieses Jahr wieder großer Andrang im denkmalgeschützten Berggut,
das der Heimatverein von 10.00-18.00 Uhr für die Besucher geöffnet
hatte. Viele kamen, um das Berggut zu besichtigen und sich von den
großen Fortschritten bei der Sanierung des Gebäudes zu überzeugen.
Besonders stolz ist der Verein darauf, dass jetzt alle Räume neue
schöne Holzfußböden haben. In diesem Zusammenhang gleich ein
Dankeschön an unser Bauteam Rainer Schubert und Klaus Hanf, die
die Fußböden verlegt und gestrichen haben - und dabei manchmal ganz
schön ins Schwitzen kamen. Nochmals auch ein Dank an den Feuerwerker
Herrn Bachmann, der uns die Bretter für den Fußboden in der so
genannten "Schwarzen Küche" sponserte.
Sehr gefragt waren auch wieder Führungen um den denkmalgeschützten
Zuckelhausener Ring, sachkundig gehalten von unseren Vereinsmitgliedern
Frau Wagner und Herr Wicke.
Viele kamen auch, um die sehr gelungene Ausstellung zur
"Geschichte des Gartenbaus in Holzhausen"
zu besichtigen.
Ein weiterer Anziehungspunkt waren die Kinderspiele
nach Fröbel, die im Vereinszimmer vorgestellt wurden und von den
Kindern ausprobiert werden konnten. Auch über Friedrich Fröbel,
sein Leben und sein Werk gab es Informationen. Die Kinder waren
begeistert und nutzten unter Anleitung unserer Vereinsmitglieder Frau
Burmeister, Frau Schächer und Frau Albrecht -denen wir an
dieser Stelle ganz herzlich danken möchten- rege die angebotenen
Spiel- und Bastelmöglichkeiten.
Passend zum diesjährigen Thema des Denkmalstages "Wasser" zeigte
der Heimatverein auch eine kleine Ausstellung zu den Gewässern in und
um Holzhausen sowie zur Entstehung und Sanierung des Zuckelhausener
Teiches. Auch dies war für viele Besucher sehr interessant.
Nach so viel Sehenswertem im Berggut konnten sich die Besucher
anschließend mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, Bratwurst und
Fischbrötchen sowie Getränken aller Art stärken - wie
immer in bewährter Weise vom Küchenteam des Heimatvereins angeboten.
An dieser Stelle geht deshalb ein besonderes Dankeschön an die Frauen
vom Heimatverein, die bei allen Gelegenheiten Kuchen backen, aber
besonders auch an Frau Heidler und Frau Röber, die uns ebenfalls
mit selbstgebackenen Kuchen unterstützen.
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- Buchlesung mit Rudolf Scholz
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"Leipzigs letzter Held" - ein Buch über den
umstrittenen Probstheidaer Pfarrer Hans-Georg Rausch, der 1968 als
einziger in der Leipziger Stadtverordnetenversammlung gegen die
Sprengung der Paulinerkirche stimmte, der aber auch keinen Hehl
daraus machte, dass er seit 1955 als IM für die Stasi arbeitete
und dadurch viele Annehmlichkeiten hatte.
An Hand kurzer Abschnitte aus seinem Buch, stellte Herr Scholz
ein Leben vor, das wechselhafter nicht sein konnte.
Zum Abschluss der sehr interessanten Lesung gab es noch eine
lebhafte Diskussion, zumal im Publikum einige saßen, die den Pfarrer
gut gekannt hatten.
Das Buch war zwischendurch vergriffen, scheint jetzt aber wieder
erhältlich zu sein...
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- Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung zur
"Geschichte des Gartenbaus in Holzhausen"
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Pünktlich 15.00 Uhr eröffnete der Vorsitzende des Heimatvereins
am 29.August 2004 im Berggut unter großer Anteilnahme von Gärtnern
aus Holzhausen und Umgebung sowie vieler Holzhausener und Gäste
diese interessante
Ausstellung, die einen Überblick über die
Entwicklung des Gartenbaus in unserem Ort gibt.
Nach der Besichtigung stand für alle Besucher fest, dass diese
Ausstellung weiterhin geöffnet werden muss, um noch vielen
Holzhausenern und Gästen die Möglichkeit zum Besuch der Ausstellung
zu geben.
Deshalb wie bereits angekündigt die zusätzlichen sonntäglichen
Öffnungszeiten von 14.00 -18.00 Uhr bis Ende Oktober.
Viel Beifall bekamen auch die "DE FISCHELANDEN
GAFFEEDANDEN",
die unsere Gäste eine Stunde mit kurzweiligem Kabarett gut
unterhalten haben. - Eine schöne Umrahmung für die
Ausstellungseröffnung.
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- Fahrt nach Neuseenland
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Am 14. August 2004 starteten 25 Vereinsmitglieder und Gäste am
Berggut mit dem Bus von Mai Regio Tours zur Fahrt in die
Tagebaugebiete unserer Region, kompetent geführt vom Chef des
Reiseunternehmens, Herrn Mai.
Die Fahrt führte zuerst zum Cospudener See, danach entlang
des Markkleeberger und des Strömthaler Sees (beide werden noch
geflutet). Danach konnten im Bergbautechnikpark alte Tagebaugroßgeräte
besichtigt werden und der Modellpark Auenhain lud zu einer Fahrt mit
Miniaturbahnen ein, die allen großes Vergnügen bereitete.
Sehenswert war auch das Naturschutzgebiet Stöhnaer Becken.
Zum Abschluss der Fahrt besichtigten wir den modernen Tagebau
Schleenhain, der das Kraftwerk Lippendorf mit Kohle versorgt.
Dort lud uns Herr Mai zum traditionellen Tagebau-Picknick ein,
welches allen ausgezeichnet schmeckte - zumal man
beim Essen immer wieder einen Blick in den riesigen Tagebau werfen
konnte.
Alle Teilnehmer waren von der Fahrt begeistert, weil man
die Veränderungen in den Tagebaugebieten unserer Region selbst
in Augenschein nehmen konnte und nun gespannt ist, wie es
weiter geht.
Das heißt also, eine weitere Fahrt ins Neuseenland ist ein Muss.
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- Reisebilder aus den USA
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Unser Vereinsmitglied Dr. Martin, der im vergangenen Jahr mit seiner
Frau mehrere Wochen in den USA Urlaub gemacht hat, präsentierte seine
Erlebnisse in einem Videofilm, im ersten Teil Eindrücke von Maryland
und Philadelphia, im zweiten Teil von der Reise quer durch die USA
unter dem Motto "mit dem Reisebus von San Franzisko zum Yellowstone
Nationalpark". Neben Sehenswürdigkeiten von den einzelnen
Reisestationen zeigte Dr. Martin auch Bilder von Natur und Tierwelt
sowie Landschaften.
Ein sehr interessanter Vortrag der hoffentlich bald eine Fortsetzung
findet, da Dr. Martin bisher erst 3 der 9 von der Reise mitgebrachten
Videofilme bearbeitet hat.
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- Sommerfest in "Täschners Garten"
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Es sollte ein schöner warmer Sommerabend mit vielen Gästen bei
Live-Musik präsentiert von Sängern und Bands von Lieder-Tour e. V.
werden. Leider machte uns Petrus einen Strich durch die Rechnung und
schickte Kühle und viele Regenschauer, so dass nur wenige den Weg in
den schönen Park am Kindergarten fanden. Aber allen, die gekommen sind,
hat die Veranstaltung sicherlich gut gefallen.
Mehr als 2 Stunden wurde live gespielt und gesungen. Wie immer bei
guter Versorgung durch das Küchenteam des Heimatvereins mit Bratwurst
vom Grill und Getränken aller Art. Trotz des schlechten Wetters ein
gelungener Abend.
Sehr unerfreulich war für uns dagegen dass wir nach Abschluss der
Veranstaltung feststellen mussten, dass unser Aufsteller, der als
Wegweiser in Täschners Garten am Eingang zur Schlippe am Zuckelhausener
Ring stand, verschwunden ist. Für den Heimatverein sehr wichtig, für
andere eigentlich nutzlos, so dass wir hoffen es war nur ein Scherz,
wenn auch ein sehr übler. Besonders traurig ist es für uns, wenn
jemand auf diese Weise seinem ärger über die vom Heimatverein
geforderten 4.50 EUR Eintrittsgeld Luft gemacht hat.
Wer auch immer unseren Aufsteller, der übrigens viel Geld
gekostet hat, entwendet hat - es wäre sehr schön wenn er seinen Weg
zurück zum Heimatverein finden würde.
Einfach am Berggut abstellen
und alles ist in Ordnung. Oder müssen wir erst Anzeige erstatten?
In diesem Zusammenhang noch ein Wort in eigener Sache. Der
Heimatverein schiebt die Frage "Eintrittsgelder für unsere
Veranstaltungen: ja oder nein" schon lange vor sich her, hat
sich aber entschließen müssen, für verschiedene Veranstaltungen
Eintritt in geringer Höhe zu verlangen.
Wir ermöglichen unsere
Angebote durch unser ehrenamtliches Engagement. Für die Unterhaltung
unseres Hauses und die ständig steigenden Fixkosten (Strom, Gas,
Wasser, Telefon, Versicherungen etc.) müssen wir selbst aufkommen.
Trotzdem viele Referenten und Künstler auf ihr Honorar verzichten oder
nur für ein geringes Entgeld auftreten, muss auch das bezahlt werden.
Zwar unterstützt uns die Stadt Leipzig (Kulturamt und Hauptamt), doch
auch diese Förderung sinkt stetig. Um unsere Arbeit für alle weiter
leisten zu können, bleibt uns kein anderer Weg.
Wir wünschen uns, dass alle Holzhausener und Gäste dafür
Verständnis haben. Vielen Dank!